Fachkraft für Inklusion

Kinder malen an der Wand: Inklusion jetzt!

Inklusive Pädagogik

„Inklusive Pädagogik verfügt über ausgeprägte Potenziale für jene Formen der Bildung, Erziehung und Betreuung in der Frühpädagogik, die der Heterogenität ihrer Adressaten gerecht werden wollen: Indem alle Kinder wohnortnah eine gemeinsame Einrichtung besuchen, haben sie die Chance, einander mit ihren verschiedenen Lern- und Lebensweisen sowie mit ihren gleichen Rechten kennen zu lernen sowie anerkennen zu lernen“
(Annedore Prengel, Inklusion in der Frühpädagogik, 2010, S. 43)

Heterogenität von Kindergruppen ist normal – oder? Inklusive Pädagogik knüpft an Konzepte der Integration an und ist dem Prinzip verpflichtet, die Verschiedenheit von Kindern nicht zum Anlass von Trennung oder Aussonderung zu machen. Die Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte erscheinen zunächst groß. Insbesondere Reaktionen von Abwehr, Befremden, Nähe und Distanz müssen sorgfältig reflektiert werden, um eine Haltung wirklicher Wertschätzung aller Kinder und ihrer Familien zu ermöglichen. Sorgfältige Beobachtung der oft eigensinnigen Lernwerge der Kinder, offener Dialog mit Kindern, Eltern und im Team und ein differenziertes Bildungsangebot sollen in den Alltag eingeplant werden und sind günstige Voraussetzungen.

In den nachfolgenden Kursen beschäftigen wir uns mit dem Begriff der Inklusion und seinen Auswirkungen auf die pädagogische Praxis.

Inklusion anfangen- aufhören

...wir hätten dich sonst sehr vermisst...

Teilhaben, mitgestalten, wichtig sein

Sie als Fachkraft kennen das sicherlich aus Ihrer Arbeit: Kinder, die von anderen abgelehnt werden, nicht regelmäßig in die KiTa kommen oder gar die eigene Abwehr hervorrufen. Diese Kinder sind häufig von Ausschluss und Diskriminierung bedroht.
Das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und Mitgestaltung bezieht sich auch auf die KiTa, auf alle Kinder. Kinder mit Behinderung, Kinder mit unangepasstem Verhalten, Kinder mit angepasstem Verhalten, Kinder aus schwierigen Milieus usw. Dies gilt auch auf die Ausweitung auf die Familien dieser Kinder. Die KiTa ist ein hervorragender Ort, Teilhabe zu sichern und sich gegen Diskriminierung und Ausschluss zu wenden.

Online-Fortbildung in 6 Einheiten:

In der Fortbildung wird überprüft, welche Kinder in der Praxis von Diskriminierung und Ausschluss bedroht sind

  • aufgrund von Rahmenbedingungen,
  • innerhalb einer Kindergruppe,
  • durch unsere eigenen Vorurteile (die wir immer haben),
  • durch Strukturen und Organisation des pädagogischen Alltags

Ziel ist es, drohendem Ausschluss auf die Spur zu kommen und praxistaugliche Strategien und Unterstützung für Fachkräfte, Kinder und Familien zu entwickeln.

Inhalte

In der Fortbildung wird überprüft, welche Kinder in der Praxis von Diskriminierung und Ausschluss bedroht sind

  • aufgrund von Rahmenbedingungen,
  • innerhalb einer Kindergruppe,
  • durch unsere eigenen Vorurteile (die wir immer haben),
  • durch Strukturen und Organisation des pädagogischen Alltags
Ziel

Ziel ist es, drohendem Ausschluss auf die Spur zu kommen und praxistaugliche Strategien und Unterstützung für Fachkräfte, Kinder und Familien zu entwickeln.

Sichern Sie sich einen der begehrten Plätze.

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Meckerziege, Schlauberger und Prinzessin auf der Erbse

Vorteilsbewusste Bildung und Erziehung

Vorurteile kennen wir alle. Sie verstecken sich in unserem pädagogischen Alltag – nicht nur in der Interaktion mit Kindern, sondern auch in der Interaktion mit Eltern, oder im Team.

Eine alltägliche Form der Diskriminierung zeigt sich im sog. Adultismus. Er schleicht sich in den pädagogischen Alltag bewusst oder unbewusst ein und wirkt durch das Machtgefällt zwischen dem Erwachsenen und dem Kind. „Typisch Lukas.“ „Sabrina ist so ein Zappelphilip, die nehme ich nicht mit auf den Ausflug ins Kino.“ „Da hat das Prinzesschen mal wieder das Gemüse nicht gegessen.“

Vorurteile entstehen aus unseren Erfahrungen oder aus den „Ängsten“ vor der Wiederkehr pädagogischer Situationen, in denen wir uns „handlungsunfähig“ gefühlt oder erlebt haben. Die inklusive Pädagogik zeigt Handlungsstrategien für einen sensiblen Umgang mit Vorurteilen im pädagogischen Alltag auf.

Online Fortbildung in 5 Einheiten:

  • Die „Bilder“ in unseren Köpfen – Meine Vorurteile
  • Selbstreflexion und Vorurteilsbewusstsein
  • Adultismus – Alltagsdiskriminierung
  • Inklusive Interaktion als Grundlage für vorurteilsbewusstes Handeln
  • Praxistransfer – Interaktion weiterentwickeln
  • Fachvorträge – theoretische Inputs
  • Fallarbeiten, Perspektivenwechsel, Rollenspiele, Feedback
  • Online-Gruppen für den fachlichen Austausch
  • Arbeitsblätter
  • Dialog und Kommunikation
Inhalte
  • Die „Bilder“ in unseren Köpfen – Meine Vorurteile
  • Selbstreflexion und Vorurteilsbewusstsein
  • Adultismus – Alltagsdiskriminierung
  • Inklusive Interaktion als Grundlage für vorurteilsbewusstes Handeln
  • Praxistransfer – Interaktion weiterentwickeln
Lernkultur und Methoden
  • Fachvorträge – theoretische Inputs
  • Fallarbeiten, Perspektivenwechsel, Rollenspiele, Feedback
  • Online-Gruppen für den fachlichen Austausch
  • Arbeitsblätter
  • Dialog und Kommunikation

Sichern Sie sich einen der begehrten Plätze.

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Praxis-Kita-Input:
So stärken Sie die interkulturellen und inklusiven Kompetenzen während der Mahlzeiten

Wann, wie, wo und was wir essen ist kulturell verschieden. Ebenso der Begriff gesund. Kinder erleben Mahlzeiten, die durch ihre Religion und Ethnie, sowie regional geprägt sind. Dieses gilt auch für die Vorstellungen davon, was unter einer „guten“ Ernährung oder „guten“ Tischmanieren zu verstehen ist.

Im Sinne einer guten inklusiven Bildung sollten Sie achtsam und wertschätzend mit diesen Unterschieden umgehen. Dieser Praxis-Kita-Input informiert Sie über dieses brandaktuelle Thema.

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Sie lernen:

  1. Wie die jeweilige Kultur die Essgewohnheiten beeinflusst.
  2. Warum die Begriffe „gesunde Ernährung“ oder „gesunde Lebensmittel“ kulturell unterschiedliche Bedeutungen haben.
  3. Wie Sie Stereotypen in unseren Vorstellungen vermeiden.
  4. Wie Sie auf regionale, ethische und religiöse Unterschiede reagieren.
  5. Warum gemeinsame Mahlzeiten den Kindern die Kultur und Sozialisation erlebbar machen, weit über den Bereich „Ernährung“ hinaus.
  6. Wie Sie mit unterschiedlichem Essverhalten und Essgewohnheiten wertschätzend umgehen, ohne eine Kultur abzuwerten.
  7. Wie Sie den Themen: Tischkultur und Inklusion während Ihrer Mahlzeiten gerecht werden.

*) Der Begriff „Inklusion“ bezieht sich in diesem Praxis-Kita-Input auf die Religionen, Ethnien und Kulturen. Es wird nicht gesondert auf Kinder mit Beeinträchtigungen eingegangen.

 

Dauer ca. 30 Minuten

Preis 59€

 

Dieser Praxis-Kita-Input ist ein Ausschnitt der Fortbildung: „Experte für die Ernährungsbildung in der Kita“. Falls Sie noch tiefer in das Thema eintauchen möchten, empfehlen wir Ihnen die Fortbildung: „Experte für die Ernährungsbildung in der Kita“ oder „Fachkraft für Inklusion“.